Frank Kretschmer Psychotherapie

Psychotherapie

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Warteraum in der Praxis Melchiorstraße

 

Psychotherapie wird mit individuell zugeschnittenen Interventionen durchgeführt. Diese können auch aus unterschiedlichen psychotherapeutischen Richtungen stammen.

Die allgemeine Forschung empfiehlt eine fächerübergreifende therapeutische Behandlung. Verschiedene Schulen und Ansätze verbinden sich darin. Es geht in erster Linie um die Wirkung, nicht um den Namen.

Im eigenen Rhythmus zu leben trägt entscheidend dazu bei. Je mehr ich mit mir im EINKLANG bin, um so leichter fällt mir das Leben. Einklang wird durch die Befriedigung wichtiger Bedürfnisse erreicht:

  1. Ich muss durchblicken und mein Handeln soll befriedigend sein.
  2. Ich möchte nach Lust streben und Unlust vermeiden.
  3. Mir gelingen glückliche Beziehungen.
  4. Ich finde Selbstwert durch mein Handeln.

Es gibt Menschen, die nicht wissen, wie sie ihre Bedürfnisse befriedigen können. Da sind schwierige Lebensumstände, die das Innere erschüttern. Die mangelnde Zuwendung als Kind schwächt, und Misserfolge im Leben lassen Zweifel entstehen.

So bleiben meine Grundbedürfnisse unerfüllt, und eine Depression kann sich einstellen. Manchmal gibt es dafür konkrete Auslöser, wie zum Beispiel der Verlust des Partners oder der Arbeit.

In der Psychotherapie werden spezifische Störungen mit Methoden der Veränderung verbunden. Die Grundbedürfnisse werden fokussiert und die eigenen Kraftquellen erschlossen.

Menschen sollen in einer Psychotherapie befähigt werden, sich selbst zu helfen. Während der Behandlung gestaltet sich eine therapeutische Beziehung und wird auf die Bedürfnisse des Klienten zugeschnitten. Dazu kann die „Störung“ auch in der therapeutischen Beziehung ausgelöst werden. Der Klient setzt sich mit den Auslösern und den Verhaltensweisen auseinander, die zu seinen Schwierigkeiten geführt haben.

Unsere gemeinsame Arbeit kann Sie darin unterstützen, Schwierigkeiten zu durchschauen, um sie zu bewältigen.

Welche Störungen werden berücksichtigt:

  • Depressionen
  • Körperliche Beschwerden ohne klare Ursache
  • Ängste und Süchte
  • Traumatisierungen
  • Ess- und Schlafstörungen
  • Belastungsstörungen
  • Sexuelle Schwierigkeiten

Die folgenden Beispiele können Hinweise für das Vorliegen von Störungen sein:

  • ziehe mich zurück und bin einsam,
  • kann keine engen Beziehungen eingehen bzw. bin chronisch misstrauisch,
  • ängstige mich vor Kritik,
  • komme nicht alleine zurecht und klammere mich an Menschen,
  • fühle mich unverstanden und leicht zu kränken,
  • meine Beziehungen sind instabil,
  • meine Gefühle sind intensiv und schwanken häufig,
  • fühle mich wertlos und gehemmt,

Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie konzentriert sich auf das Potential des Menschen: Klienten entwickeln Wege, Störungen zu bearbeiten und Lösungen im Alltag zu finden.

Verhaltenstherapeuten überprüfen die Wirksamkeit ihrer Methoden und arbeiten wissenschaftlich fundiert.

Die Verhaltenstherapie hat ihren Ursprung in der frühen Forschung zur Lerntheorie. Später wurden auch zunehmend innere Prozesse, also Gefühle und Gedanken mit einbezogen. Mit der sogenannten kognitiven Wende vollzog die Verhaltenstherapie eine Hinwendung zum Inneren des Menschen. Informationsverarbeitung gehört genauso dazu wie Hypnose oder systemische Ansätze. In jüngster Zeit wird das Thema Achtsamkeit fokussiert.

Verfahren und Vorgehen

Die Verhaltensmedizin liefert heute eine ganze Fülle von effektiven Methoden, um Störungen zu lindern. Zu nennen sind die Entspannungsverfahren, Strategien zur Problemlösung, Biofeedback und das Achtsamkeitstraining.

Mein Verständnis von Psychotherapie geht davon aus, dass der Klient der „Experte“ ist, und nicht der Therapeut. Ein anderer kann mich nie so gut kennen, wie ich mich selbst.

Der Therapeut fokussiert meine Möglichkeiten. Vorhandene Schwierigkeiten werden durchleuchtet. Es geht darum zu erforschen, in welchem Zusammenhang ein Verhalten (= Gedanken, Handlungen und Gefühle) auftritt und wodurch es möglicherweise ausgelöst wurde.

Veränderung wird möglich, wenn der Klient beginnt, eine „Beziehung“ zu seinem Verhalten aufzubauen, die auf Freundlichkeit und Akzeptanz basiert statt auf Bewertung. Erst wenn ich mich „nüchtern“ betrachte, wird mein Inneres beginnen, sich neu auszurichten. Erst wenn ich beobachte, statt „automatisch“ zu reagieren, kann ich wählen, wie ich mich verhalten möchte (=Achtsamkeitstraining).

Der Therapeut gibt Aufgaben mit nach Hause. Dadurch kann die Psychotherapie fokussierter ablaufen. Die wesentlichen Entwicklungsschritte einer Therapie geschehen zwischen den Therapiesitzungen.